Hoher KontrastNormale SchriftgrößeGrößere SchriftSehr groe Schrift
Besuchen Sie das HBBK bei Facebook

Erzieher/Erzieherin und Fachhochschulreife in der Fachschule für Sozialpädagogik
PiA (Praxisintegrierte Ausbildung) / NEU ab Schuljahr 2020/21

Die Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher*in vermittelt berufliche Handlungskompetenz in enger Vernetzung von Theorie und Praxis im gesamten Verlauf der Ausbildung. Die unmittelbar in der Praxis erfahrenen Situationen werden im schulischen Unterricht aufgegriffen und theoriegestützt analysiert, so dass pädagogische Handlungskompetenz von Anfang an erworben wird.

Durch eine Vorbereitung der unterrichtlichen Inhalte in Form des selbstorganisierten Lernens findet eine Flexibilisierung und Individualisierung der theoretischen Vorbereitung statt. Am Ende des 3. Ausbildungsjahres findet das Fachschulexamen und ggf. die Fachhochschulreifeprüfung nach zusätzlichen Unterrichtsveranstaltungen in Mathematik statt. Für den gesamten Ausbildungszeitraum erhalten die Studierenden eine Ausbildungsvergütung*.

Die Ausbildung erstreckt sich über 3 Jahre. Diese sind vom 1.-3. Ausbildungsjahr in jeweils 2 Tage Schulunterricht und 3 Tage Praxis in der sozialpädagogischen Einrichtung gegliedert. Zudem fin-den insgesamt 8 Wochen Blockunterricht in 3 Jahren sowie ein 4-wöchiges Praktikum in einem zweiten Arbeitsfeld statt.

Zugangsvoraussetzungen

Bedingung für die Aufnahme ist die Fachoberschulreife. Zusätzlich erforderlich sind:

  • eine einschlägige Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer z.B. Kinderpfleger*in oder Sozialassistent*in oder
  • die Fachhochschulreife im Fachbereich „Gesundheit und Soziales“ oder
  • das Abitur oder eine abgeschlossene Berufsausbildung mit dem Nachweis von 900 zusam-menhängenden Stunden in einem einschlägigen Berufsfeld oder
  • eine sozialpädagogische Berufstätigkeit von 5 Jahren Dauer
  • sowie die Vorlage eines Arbeitsvertrages für drei Jahre mit einer sozialpädagogischen Einrichtung (bei der Bewerbung reicht eine Ausbildungsabsichtserklärung)

Die Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses ist bei Ausbildungsbeginn erforderlich.

Ausbildungsinhalte

Fachrichtungsbezogene Lernbereiche/Lernfelder

  • Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiter entwickeln
  • Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
  • Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
  • Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen
  • Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren
  • Evangelische/ Katholische Religionslehre/ Religionspädagogik
  • Wahlfächer
  • Projektarbeit

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch/Kommunikation
  • Englisch
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Naturwissenschaften
  • Differenzierungsbereich (z.B. Mathe)

Was kann ich im Anschluss machen?

Mit der staatlichen Anerkennung als Erzieherin/ als Erzieher kann man in einer sozialpädagogischen Einrichtung wie z.B. in Kindertagesstätten, in Offenen Ganztagsgrundschulen oder im Be-reich der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten. Mit der Fachhochschulreife kann an jeder Fachhochschule studiert werden.

Bewerbung um einen Fachschulplatz

Vom 01.02 - 01.03.2020 kann das elektronische Anmeldeportal „Schüleronline” unter der Web-Adresse Schüleronline für die Anmeldung an unserer Schule genutzt werden. Dort finden Sie auch Nutzungshinweise.
Den Antrag müssen Sie ausdrucken und mit den erforderlichen schriftlichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnis, Ausbildungsabsichtserklärung) per Post oder persönlich einreichen.

Bewerber/innen, die beabsichtigen, die Ausbildung zum/zur Erzieher/in als Umschulungsmaßnahme zu beantragen, wenden sich bitte zur Absprache eines Beratungstermins an die Bildungsgangkoordinatorin:

Frederike Grundmann
Tel.: 02365/9195-9559
E-Mail