




Zahntechniker/innen arbeiten überwiegend in Dentallaboren. Die Anfertigung von Zahnersatz bedarf zahlreicher Arbeitsgänge und fordert sowohl naturwissenschaftliche Kenntnisse als auch gestalterische Fähigkeiten. In diesem Beruf ist ein breites medizin-technisches Wissen gefragt sowie die Bereitschaft, sich immer wieder mit neuen Technologien und Arbeitsmethoden auseinanderzusetzen, z. B. computergestützte Fertigungsverfahren.
Mindestvoraussetzung für die Ausbildung zum/zur Zahntechniker/in ist der Hauptschulabschluss.
Neben den Berufsanfängern werden Berufswechsler und Wiedereinsteiger in einer verkürzten Zeit von zwei Jahren in den Klassen beschult.
Neben dem Gesellenbrief wird den Auszubildenden, die nicht die Fachoberschulreife mitbringen, die Möglichkeit eröffnet, in ihrer 3 ½-jährigen Ausbildung die Fachoberschulreife als weiterführenden allgemeinbildenden Abschluss mit der Berufs aus- bildung zu erreichen. Außerdem erhalten die Auszubildenden die Gelegenheit, während ihrer Ausbildung die Zusatzqualifikation „Europaassistent/in im Handwerk“ sowie den Europäischen Computerführerschein (ECDL) zu erwerben.
Im Anschluss an die Ausbildung stehen den Zahntechnikern/innen je nach Vorbildung weitere Qualifizierungswege offen:
Stundentafel / Ausbildungsjahr | 1 | 2 | 3 | 4 |
|---|---|---|---|---|
Berufsbezogener Lernbereich | ||||
Anatomie/Prothetik | 5 | 5 | 5 | 5 |
Werkstoff- und Fertigungstechnik | 2 | 2 | 2 | 2 |
Wirtschafts- und Betriebslehre | 1 | 1 | 1 | 1 |
Berufsübergreifender Lernbereich | ||||
Deutsch/Kommunikation | 1 | 1 | 1 | |
Religionslehre | 1 | 1 | 1 | 1 |
Sport/Gesundheitsförderung | 1 | (1) | (1) | (1) |
Politik/Gesellschaftslehre | 1 | 1 | 1 | 1 |
Differenzierungsbereich | ||||
Technische Kommunikation | (1) | 1 | 1 | 1 |
Prothetische Übungen | ||||
Wochenstundenzahl | 12 | 12 | 12 | 12 |